
Infrastruktur, die Firmen entlastet
Proben, Zelllinien und biologische Materialien sind oft geschäftskritische Werte. Wer ihre Lagerung, Notfallvorsorge und Gasversorgung zentral organisiert, reduziert Risiken, schont Ressourcen und stärkt die Attraktivität von Biotech-Standorten.
Laborflächen werden an vielen Standorten vermietet. Häufig endet das Angebot jedoch bei der Fläche: Das mietende Unternehmen kümmert sich selbst um Ausstattung, Geräte und Betrieb. Neben spezifischen Installationen betrifft das auch Infrastruktur, die in nahezu jedem Labor benötigt wird – etwa Freezer, Kryotanks, Gasversorgung und Probenlagerung.
Gerade Proben, Zelllinien und biologische Materialien können einen hohen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Wert haben. Sie können Teil klinischer Studien sein, proprietäre Zelllinien enthalten oder Ausgangspunkt weiterer Entwicklung sein. Für die mittel- und langfristige Lagerung reicht es daher nicht aus, nur einen Freezer oder einen Tank für flüssigen Stickstoff aufzustellen. Entscheidend sind Prozesse, Monitoring, Redundanzen und Notfallmanagement.
Der Aufbau dieser Infrastruktur ist mit Investitionen, Betrieb, Wartung und klaren Verantwortlichkeiten verbunden. Für junge und wachsende Life-Science-Unternehmen entsteht so eine Aufgabe, die nicht zum wissenschaftlichen Kerngeschäft gehört, aber geschäftskritisch ist. Ähnlich wie IT-Infrastruktur heute über Cloudservices genutzt wird, können auch Probenlagerung, Gasversorgung und Notfallkonzepte als zentrale Services gedacht werden.
SOL Deutschland und Cryondo bieten dafür ein gemeinsames Modell: zentrale, risikominimierte Probenlagerung, professionelles Gasmanagement und Infrastrukturservices aus einer Hand. Unternehmen nutzen Lager- und Versorgungsleistungen nach Bedarf, statt eigene Systeme aufzubauen und selbst zu betreiben. Für Materialien, die im Labor vor Ort bleiben müssen, können passende Infrastruktur und Services bereitgestellt werden.
Ein Beispiel ist das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München. Seit Januar 2025 betreiben SOL Deutschland und Cryondo dort gemeinsam Managed Sample Storage sowie die zentrale Gasversorgung. Das Angebot umfasst die Lagerung bei gängigen Temperaturen bis hin zu flüssigem Stickstoff, Monitoring und Qualitätsprozesse sowie auf Wunsch Picking, Bereitstellung und Versand. Ergänzend stehen flüssiger Stickstoff, Flaschengase, Trockeneis, Freezer und Kryotanks sowie Services rund um Probenlogistik zur Verfügung.
Für Clusterbetreiber und Standortentwickler entsteht dadurch ein Standortvorteil. Skalierbare Services reduzieren Komplexität, machen Kosten planbarer und erhöhen die Resilienz des Standorts. Ressourcen werden gemeinschaftlich genutzt, statt mehrfach parallel aufgebaut zu werden. Infrastrukturentscheidungen, etwa zur Aufstellung von Gastanks oder zur Einbindung von Kryo- und Lagerkapazitäten, können beispielsweise bei Neuplanungen frühzeitig gemeinsam mit SOL und Cryondo getroffen werden.
Das Ziel ist eine Laborinfrastruktur, die Unternehmen entlastet, Risiken minimiert und Biotech-Standorte stärkt. Begrenzte Laborflächen können durch die zentrale Infrastruktur effektiver genutzt werden und bilden die Basis für skalierbares Wachstum, Forschung und industrielle Entwicklung.
Kontakt
Cryondo GmbH
Am Klopferspitz 19, 82152 Planegg
info@cryondo.de
www.cryondo.de
SOL Deutschland GmbH
Max-Planck-Str. 1
86368 Gersthofen
Dieses Advertorial ist |transkript 2/2026 entnommen.


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